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Löschfahrzeug

Das Löschfahrzeug (LF-A) rückt bei technischen sowie Brandeinsätzen als drittes Fahrzeug aus.

Es dient bei technischen Einsätzen in erster Linie zur Absicherung der Unfallstelle nach hinten und der Bereitstellung von Mannschaft.

Bei Brandeinsätzen zum Aufbau der Saugstelle bzw. einer längeren Zubringleitung.

Daten:

Marke Steyr 10S18 4x4
Leistung 132 kW/180 PS
Baujahr 1998
Aufbau Feuerwehrtechnik Seiwald (Oberalm)

 

  

In diesem Beitrag werden die größeren Sonderausrüstungen des Löschfahrzeuges genauer erklärt, um die jeweiligen Einsatzmöglichkeiten des Fahrzeugs darzustellen.

Die Geräte:

Atemschutzgerät (Auer BD73)
Tragkraftspritze TS12 (Ziegler)
Greifzug 3t
Schlauchschnellauslegesystem

 

Atemschutzgerät (Auer BD73)

Laut Verordnung des Feuerwehrverbandes Salzburg muss ein Atemschutztrupp aus 3 Geräteträgern bestehen, wodurch 3 Sitzplätze im Fahrzeug mit Pressluftatmern ausgestattet sind um ein schnelles Ausrüsten zu ermöglichen.

Das Atemschutzgerät besteht aus einer Trageplatte auf der 1ne 300bar Atemluftflaschen mit einem Fassungsvermögen von 6l montiert ist, einem Manometer und einem Lungenautomaten der die Luftzufuhr zur Atemschutzmaske sicherstellt.

Zur Berechnung der verbleibenden Arbeitszeit unter Verwendung des Atemschutzgerätes dient die Formel: Füllmenge der Flasche (6l) x Flaschendruck (300bar) / Benötigter Atemluft pro min.(40l) = Arbeitszeit (45min)

Bei einem mittelschweren Feuerwehreinsatz geht man von 40l benötigter Atemluft pro min aus.

 

Tragkraftspritze TS12 (Ziegler)

In unserem Löschfahrzeug sind in den beiden vorderen Geräteräumen 2 Tragkraftspritzen der Firma Ziegler Typ TS12 eingebaut. Die beiden Pumpen dienen zum Aufbau einer Saugstelle oder zur Wasserförderung über längere bzw. ansteigende Wegstrecken (Relaisleitung). Mit einem Gewicht von ca. 150 kg ist es möglich die Pumpe verhältnismäßig leicht zu transportieren. Bei 8 bar Ausgangsdruck und 3m Saughöhe können bis zu 1600 Liter Wasser pro Minute befördert werden.

 

Greifzug 3t

Der Greifzug ist eine Art handbetriebene Seilwinde die zur Sicherung von Fahrzeugen oder anderen Gegenständen im unwegsamen Gelände dient. Er kann auch zur Rücksicherung in Zusammenarbeit mit der Einbauseilwinde des TLF oder der Motorseilwinde des VRF verwendet werden. Der Greifzug besteht aus einem 30m Stahlseil der Zugkonsole und div. Anschlagmaterial.

 

Schlauchschnellauslegesystem

Dieses System besteht aus mehreren Fächern, die ähnlich wie eine Art Schublade aufgebaut sind.

In den Schubladen sind 8 B-Schläuche mit je 20m Länge eingelegt die alle fertig zusammengekuppelt sind, und bei

einem Einsatz einfach herausgezogen werden können.

Das gesamte System besteht aus 4 Laden zu je 8 Schläuchen, das sind gesamt 640m B Schlauch. Mit den aufgerollten

Schläuchen befinden sich ca. 1000 Meter Schlauch im Löschfahrzeug.

 

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