Ausbildung

In den vergangenen Jahren hat eine Expertengruppe des Landesfeuerwehrverbandes Salzburg die Einsatztaktik zum Vorgehen bei Tunnelbränden grundlegend überarbeitet. Das dabei entstandene Konzept wird nun bei zwei neuen Lehrgängen an der Landesfeuerwehrschule vermittelt und Schritt für Schritt in die Mannschaften der betroffenen Feuerwehren getragen.

Einsätze im Gleisbereich stellen die Feuerwehren vor besondere Herausforderungen: Die Oberleitungen stehen unter Hochspannung, oft werden große Mengen gefährlicher Stoffe transportiert, bei Unfällen wirken enorme Kräfte und die Bremswege von Schienenfahrzeugen sind lang.

Freitag Abend führte die Feuerwehr Pfarrwerfen eine Übung zum Thema „Brand landwirtschaftliches Objekt“ durch. Dabei wurde auch ein neu errichteter Löschwasserbehälter getestet.

Im Zuge einer landesweiten Aktion wurden nun auch die Atemschutzgeräte der Feuerwehr Pfarrwerfen auf das Überdrucksystem umgerüstet. Um die Atemschutzgeräteträger mit dem neuen System vertraut zu machen, wurde auch gleich der corona-bedingt aufgeschobene ÖFAST nachgeholt.

Was die letzten Wochen – coronabedingt – in kleinen Übungen mit kleinen Gruppen geprobt wurde, galt es nun in einem realitätsnahen Szenario in die Tat umzusetzen.

Einmal im Jahr müssen Salzburgs Atemschutzgeräteträger zum ÖFAST - zum Österreichischen Feuerwehr-Atemschutztest - antreten. 19 Pfarrwerfener Kameraden kamen dieser Pflicht am Dienstag nach.

Das Wasser des Freibads Pfarrwerfen wird mit Chlorgas aufbereitet. Das ist sehr effizient und die Anlage des Schwimmbads ist topmodern, perfekt gewartet und daher sehr sicher, jedoch ist das Chlorgas selbst bekanntermaßen nicht ganz ungefährlich.

Mit der Florianiübung absolvierte die Feuerwehr Pfarrwerfen ihre jährliche Alarmübung dieses Mal im Wohnhaus St. Cyriak. Der simulierte Brand im Wohnbereich wurde durch die automatische Brandmeldeanlage an die Feuerwehr gemeldet.
Die Kameraden der Feuerwehr Pfarrwerfen hatten ein umfangreiches Einsatzszenario abzuarbeiten: Neben der Rettung zahlreicher Personen und der Brandbekämpfung musste auch eine Wasserversorgung von der Salzach her aufgebaut werden.

Die Menschenrettung nach Verkehrsunfällen gehört zu den großen Herausforderungen einer Feuerwehr. Oft zählen hier Minuten, ein anderes Mal kommt es auf eine möglichst schonende Rettung an. Feuerwehren, die - wie die Pfarrwerfener - ein umfangreiches Straßen- und Tunnelnetz betreuen, sind hier besonders gefordert.