Eine geborstene Hydraulikleitung an einem Fahrmischer verursachte am Mittwoch Nachmittag einen umfangreichen Einsatz der Feuerwehr Pfarrwerfen. Insgesamt traten zwischen 50 und 100 Liter Hydrauliköl aus dem beschädigten Fahrzeug aus.

Der Fahrmischer pumpte gerade Beton auf eine Baustelle im Ortszentrum, als die unter hohem Druck stehende Leitung platzte. Innerhalb kürzester Zeit traten große Mengen Hydrauliköl aus. Die Arbeiter versuchten noch das auslaufende Hydrauliköl aufzufangen, konnten aber nicht mehr verhindern, dass dieses auf die Straße floss und alarmierten daher die Feuerwehr.
Um 15:57 Uhr ging der Alarm bei der Feuerwehr Pfarrwerfen ein. Bei der Lageerkundung stellte sich schnell heraus, dass die Straße durch das Ortszentrum komplett gesperrt werden musste. Unaufmerksame Autofahrer waren bereits durch die Ölpfütze gefahren und hatten das Hydrauliköl so auf einer Länge von etwa 500 Metern verteilt.
Die Feuerwehr Pfarrwerfen trug zunächst großflächig Ölbindemittel auf, um zu verhindern, dass sich die Ölpfütze weiter ausbreitete und Öl in den Kanal fließen konnte. Anschließend wurde eine Straßenkehrmaschine eines Spezialunternehmens angefordert, da diese enorme Menge Öl mit den Mitteln der Feuerwehr nicht zu beseitigen gewesen wäre. Nachdem die Straßenkehrmaschine Hydrauliköl und Bindemittel abgesaugt hatte, wurde noch ein spezielles Reinigungsmittel aufgetragen, um den Ölfilm zu lösen. Außerdem wurde der entsprechende Straßenabschnitt mit Warntafeln gekennzeichnet.

Der Fahrmischer wurde provisorisch abgedichtet und konnte die Fahrt in die Werkstatt selbstständig durchführen.
Die Reinigungsarbeiten mit eingeschlossen stand die Feuerwehr Pfarrwerfen vier Stunden im Einsatz. Die Durchfahrt durch das Ortszentrum war während des gesamten Einsatzes gesperrt.

Eingesetzte Kräfte Feuerwehr Pfarrwerfen:

Voraus-Rüstfahrzeug
Tanklöschfahrzeug
Mannschaftstransportfahrzeug
10 Mann
Einsatzleiter: OBI Martin Bergmüller sen.

Weitere Kräfte:

Entsorgungsunternehmen
Polizei