Am Freitag Abend fand die alljährliche Alarmübung der Feuerwehr Pfarrwerfen statt. Die sogenannte Florianiübung wird wie ein echter Einsatz abgewickelt, sogar ein Notruf wird zur Alarmierung abgesetzt. Damit können Einsatzabläufe realitätsnah geprobt werden. Übungsobjekt war heuer eine Tiefgarage im Ortszentrum. Angenommen wurde, der Brand eines Elektro-Pkw in der Garage. Diese wurde dafür mit einer Nebelmaschine verraucht.
Die Einsatzkräfte wurden von einer Bewohnerin eingewiesen. Der Erstangriff wurde über das Treppenhaus vorgenommen. Ein zweiter Angriff über das Einfahrtstor, nachdem der Großlüfter ist Stellung gebracht worden war. Insgesamt gingen drei Atemschutztrupps in das Gebäude vor. Und diese hatten alle Hände voll zu tun: Brandbekämpfung, Strukturkühlung und nebenbei noch Personensuche und -Rettung mussten durchgeführt werden.
Mit dem Großlüfter wurde der Kunstnebel in kürzester Zeit durch die Belüftungsöffnungen hinausbefördert. Das Übungsfahrzeug wurde anschließend mit einer Spillwinde ins Freie gezogen, denn in der Praxis kommt es bei Elektrofahrzeugen häufig zu einem Wiederaufflammen des Brandes, wenn die Antriebsbatterie beschädigt ist.
Rund eineinhalb Stunden brauchten die 43 Feuerwehrmänner und -Frauen, bis das Übungsziel erreicht war. Die Florianiübung lieferte wieder wertvolle Erkenntnisse für den Einsatzdienst. Die Florianifeier finde dann am Sonntag statt.
Ein herzlicher Dank gilt auch den Bewohnern des Übungsobjekts, die ihre Tiefgarage für die Übung zur Verfügung gestellt haben!
